Projekt 67

Frankfurt wagt Wildnis – Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Bio Frankfurt

In Frankfurt entstehen Vegetationseinheiten mit „Wildnischarakter“ (z.B. am Monte Scherbelino und im Nordpark Bonames), die der Naherholung dienen und in denen natürliche Sukzessionsprozesse beobachtet und erlebt werden können. Auf diesen urbanen „Wildnisflächen“ soll Umweltbildung stattfinden. Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll im Großraum Frankfurt/Main Aufmerksamkeit für Wildnis geschaffen und Sach-, Orientierungs- und Handlungswissen zu Biodiversität und Ökosystemleistungen wilder Natur zielgruppenspezifisch vermittelt werden. Dabei soll Akzeptanz bei Stakeholdern und Entscheidern in der Stadt geschaffen und die Erhaltung der Biodiversität gefördert werden. Das Projekt soll durch eine ökologische und sozialwissenschaftliche Forschung begleitet werden.

Kooperationspartner des Antragstellers Goethe Universität sind das Umweltamt der Stadt Frankfurt und dieSenckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Die Umsetzung des Projektes soll von der Geschäftsstelle des Netzwerkes BioFrankfurt, in der die Universität Frankfurt Mitglied ist, realisiert werden.

Die Stiftung Flughafen fördert dieses Projekt mit 153.620€.