Projekte
- Fünfte und sechste Förderrunde
Folgende Projekte werden in der fünften und sechsten Runde gefördert:
1.
Kurzbeschreibung Projekt 10/26: "anders sehen – mehr erleben"
Neugestaltung der Dauerausstellung im Bibelhaus Erlebnis Museum
Das Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum hat sein Profil als
Museum und Bildungseinrichtung seit Gründung 2003 konsequent
weiterentwickelt. Das Museum gibt Jung und Alt die Möglichkeit,
das "Buch der Bücher" und seine Lebenswelt kennen zu lernen.
Gäste finden hier nicht nur einen Zugang zum wichtigsten Buch
des christlichen Glaubens, sondern zu der gesamten europäischen
Kultur.
Das Projekt "anders sehen – mehr erleben" soll das Profil des
Erlebnismuseums als Bildungs- und Begegnungsort weiter stärken.
Durch die Neuinszenierung der Dauerausstellung wird ein
erlebnisnaher Zugang ermöglicht, Einblicke in die Welt und
Umwelt der Bibel geschaffen und ein lebendiges Gesellschaftsbild
der Zeitenwende gezeichnet.
Durch die originale Begegnung mit antiken Alltagsgegenständen
und den Personen der biblischen Zeit ergeben sich
Identifikationsmomente. Die neue Inszenierung möchte mit
allgemeinen Lebensthemen Gegenwartsbezug herstellen und die
biblische Botschaft aktualisieren. Besonders Kindern und
Jugendlichen wird damit eine Möglichkeit geboten, den eigenen
religiösen Wurzeln zu begegnen, sie zu reflektieren und sich mit
Gleichaltrigen auszutauschen. Dabei wird besonders auf die
multikulturellen und multireligiösen Zusammensetzungen der
Kinder- und Jugendgruppen eingegangen. Die drei Weltreligionen
Islam, Judentum und Christentum sind Bestandteile dieses
Austausches. Damit soll ein Beitrag zur Toleranz gegenüber und
Verständigung zwischen den Religionen geleistet werden und eine
Stärkung des Miteinanders in der multireligiös geprägten Stadt
Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
2. Kurzbeschreibung Projekt 11/1: "Kinderuniversität
Darmstadt"
Die Kinderuniversität Darmstadt bietet als ein neues,
zusätzliches und innovatives integratives Angebot im Raum
Darmstadt-Dieburg Vorlesungen an speziell für Kinder und
Jugendliche zu Themen aus unterschiedl. Fächern und Fachgebieten
sowie ein mehrtägiges Sommercamp, um junge Menschen für
Wissenschaft und Forschung und im Rahmen des Sommercamps für den
eigenen Lebensraum zu begeistern.
Es
geht um Angebote, die den Kopf anregen, Aha- und
Erfolgserlebnisse vermitteln, die ohne Leistungsdruck in einer
Gemeinschaft außerhalb der eigenen Schulklasse in den
Heimatregion der Kinder erlebt werden können und die abseits von
PC, Spielkonsole und Fernseher ein inhaltlich anregendes sowie
ein aufbauendes positives soziales Erlebnis darstellen und einen
zusätzlichen Nutzen bieten für die Eltern und Kinder in der
Region.
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Das
Interesse an Wissen, am Wissenserwerb und dem Forschungsdrang von
Kindern zu fördern sowie Gelegenheiten für Erfolgserlebnisse zu
schaffen, sind Ziele der Kinderuniversität. Weitere Ziele sind, in
Bezug auf Bildung dem Vergleich mit anderen europäischen Ländern
standzuhalten und langfristig Fachkräftemangel und Akademikermangel
entgegenzuwirken. Weiterhin wird mit der Kinderuniversität ein
kinderfreundliches praxisorientiertes und integratives
Förderungsangebot in der Heimatregion der Kinder geschaffen, welches
im Fördergebiet nachhaltig wirkt.
3.
Kurzbeschreibung Projekt 11/11 "Meine Schule integriert!"
In
Kooperation zwischen Main-Kinzig-Kreis, Staatlichem Schulamt und
vier ausgewählten Schulen erfolgt, sollen Schüler - schwerpunktmäßig
Grundschüler-, die erst kurz in Deutschland leben, im schulischen
Nachmittagsangebot gefördert werden. Denn Förderung durch
lebenspraktische Übungen schafft eine bessere Orientierung der
Schüler in der Aufnahmegesellschaft. Von Lehrern ausgebildete
Schülerpaten unterstützen die neu zugewanderten Schüler. Die Eltern
werden durch gezielte Angebote mit eingebunden.
Schwerpunkte des Projektes sind die Förderung der Kinder und die
interkulturelle Arbeit mit den Eltern, nicht abstrakt theoretisch
nach dem pädagogischen Lehrbuch, sondern am Beispiel und im Erfahren
ihrer konkreten Lebenswelt; das heißt, die deutsche Sprache lernen
und die Kommunikation in alltäglichen Lebenssituationen üben. Lernen
durch sehen, hören und begreifen. Überwiegend sind es die Mütter,
welche Erziehungsaufgaben in ausländischen Familien alleine
wahrnehmen müssen. Sie spüren häufig, dass sie aufgrund ihrer
eigenen Herkunft vieles in Deutschland nicht kennen, verstehen und
demzufolge nicht alleine bewältigen können (z.B. verschiedene
Hilfsangebote, Elternabende oder Mithilfe bei den Hausaufgaben). Die
Frauen wollen trotz dieser Schwierigkeiten ihren Kindern den
bestmöglichen Start in ein integriertes Leben ermöglichen. Deshalb
werden sie in das Projekt eingebunden.
Vier
Schulen im Main-Kinzig-Kreis möchten sich in diesem Projekt der
anspruchsvollen Aufgabe stellen, mit neuen didaktischen Methoden die
Kinder und Eltern aus Migrantenfamilien auf eine andere, neue Art
und Weise zu unterstützen.
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