Projekt 252
Volk im Schloss – Das Festival für Alle!
Dieses Projekt wurde im Dezember 2025 abgeschlossen.
Träger: Kreis Groß-Gerau
Nach zweijähriger Unterbrechung fand am dritten Augustwochenende 2025 wieder das Festival „Volk im Schloss – Das Festival für ALLE!“ statt.
Das Festival fand im Innenhof von Schloss Dornberg in Groß-Gerau statt. Als ehemaliger Sitz der Grafen von Katzenelnbogen, erster Verwaltungssitz des Kreises und Gründungsort der Kreissparkasse Groß-Gerau ist Schloss Dornberg ein herausragendes Zeugnis für die ältere und jüngere Geschichte der Region.
Das Festival wurde in enger Kooperation mit dem Verein „BüchnerFindetStatt e.V.“ aus Riedstadt (Geburtsort Georg Büchners) veranstaltet. Mit dem Festival wurden Werte Georg Büchners in die heutige Zeit transportiert.
Das Schloss war früher ein Ort und Symbol, das den Reichen der Gesellschaft vorbehalten war. Georg Büchner (1813 – 1837), der eine wichtige Persönlichkeit für die Region und unser Festival ist, setzte sich für ein Theater „von unten“ ein. In seinem Sinne wird das Schloss Dornberg für alle zugänglich gemacht und einen Ort des Zusammenseins geschaffen.
Volk im Schloss fand bei freiem Eintritt statt. Es sollte allen Menschen, vor allem Familien mit geringem Einkommen, einen niedrigschwelligen Zugang zum kulturellen Erlebnis ermöglicht werden.
Das Festival bot über drei Tage einen kunterbunten Mix an genreübergreifenden Programmpunkten (Straßentheater, klassisches Theater, Kinderprogramm, Kinderkonzerte, Mitmachangebote, internationale und regionale Musikbands, Kabarett/Comedy…). Es gab ein Programm für alle Generationen. Klassisches Kabarett stand unmittelbar neben fetzigen Rockklängen; hochklassiger Blasmusik folgte eine Musicaldarbietung; Straßentheater und akustische Musik fand an wechselnden Orten des Festivalgeländes statt. Überall gab es Dinge zu entdecken und unterschiedlichste Menschen begegneten sich auf Augenhöhe. Menschen, die sich im „normalen“ Leben nicht begegnen würden trafen sich, waren mit neuen Spielarten der Kunst konfrontiert und konnten sich -auch mit andersdenkenden Menschen – austauschen; alles weitab einer anonymen Gesprächskultur auf SocialMedia-Kanälen.
Bei der Programmauswahl wurde darauf geachtet, dass national und international bekannte Künstler und Künstlerinnen neben regionalen Künstler und Künstlerinnen platziert wurden.
Mitmachangebote für Kinder wurden angeboten. An einem Infostand der örtlichen Musikschule konnten Kinder erste Erfahrungen mit Musikinstrumenten sammeln, es gab Bewegungsparcours und ein kulturell anspruchsvolles Kulturprogramm für Kinder.
Darüber hinaus wurden örtliche Vereine integriert. Diese beteiligten sich u. a. mit Food-Ständen, eigenen Auftritten oder übernahmen auch die Nachtwache.
Bei der Umsetzung des Festivals standen inklusive Angebote im Fokus. Eine ständige Weiterentwicklung von barrierefreien Zugängen, aber auch Auftrittsmöglichkeiten für Inklusionsprojekte waren selbstverständlich.
Das Projekt wurde von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region mit 16.462,79 € bezuschusst.
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