Projekt 186

Buchprojekt Der Baum denkt

Träger: Kultur- und Sportverein Oberursel e.V.

Zielebene Heimat und Stadtgeschichte

• Bewahrung und Vermittlung der 400jährigen Geschichte der ehemaligen Gerichtslinde
• Aufzeichnung der persönlichen Erinnerung von Oberurseler Bürger*innen
• Stärkung des kollektiven, kulturellen Gedächtnisses der Region

Zielebene Kunst

• Kunstwerk in Form eines dreidimensionalen Rahmens für das „stehende Totholz“ Lindenbäumchen
• Jahresbegleitende Lesungen als Ergänzung des visuell erfahrbaren Kunstwerks im öffentlichen Raum

Zielgruppen:
Alle Bürgerinnen und Bürger, Literaturinteressierte, Touristen, Wanderer und Radfahrer auf der Regionalpark Route

Einführung:
Das Lindenbäumchen, gelegen an der verlängerten Freiligrathstraße unweit der A661, ist über Jahrhunderte ein besonderer Ort in Oberursel.

Einst war hier der Ort Mittelstedten, an der alten Linde wurde Gericht gehalten und über Generationen hinweg war und ist das im Volksmund genannte „Lindenbäumchen“ ein beliebter Treffpunkt.

Projektidee:
Die Regionalpark RheinMain Taunushang GmbH hat daher gemeinsam mit der Stadt Oberursel (Taunus) und dem Kultur- und Sportförderverein Oberursel e.V. (KSfO) fünf Bildende Künstlerinnen und Künstler zu einem Wettbewerb für das Regionalparkprojekt „Zeitenwandel“ eingeladen.

Im Rahmen des Wettbewerbs sollte ein dauerhaftes Kunstwerk an der mindestens 400 Jahre alten Gerichtslinde im Mittelstedter Feld entstehen, das diesen besonderen historischen Ort in Szene setzt und dem gewachsenen Stück Natur und seiner Geschichte Respekt zollt.

Dabei ging es weniger um Illustration, sondern vielmehr um eine zeitgenössische künstlerische Interpretation und Umsetzung des Themas.

Nach dem Erfolg der regelmäßig stattfindenden Lesungen und der großen Nachfrage seitens der Besucher*innen, wollen alle Beteiligten eine Nachhaltigkeit der Episoden in Form eines Buches sichern und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

Motto / Hauptaussagen: „Der Baum denkt“

Das Projekt wird von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region mit 11.000 € bezuschusst.

Urheber der Bilder: Gerichtslinde_1938 von Froehlich und Linde_1969_Dittmann