Projekt 67

Frankfurt wagt Wildnis – Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Bio Frankfurt

Dieses Projekt wurde zum 9. August 2018 abgeschlossen.

In Frankfurt entstanden Vegetationseinheiten mit „Wildnischarakter“ (z.B. am Monte Scherbelino und im Nordpark Bonames), die der Naherholung dienten und in denen natürliche Sukzessionsprozesse beobachtet und erlebt werden konnten. Auf diesen urbanen „Wildnisflächen“ sollte Umweltbildung stattfinden. Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit sollte im Großraum Frankfurt/Main Aufmerksamkeit für Wildnis geschaffen und Sach-, Orientierungs- und Handlungswissen zu Biodiversität und Ökosystemleistungen wilder Natur zielgruppenspezifisch vermittelt werden. Dabei sollte Akzeptanz bei Stakeholdern und Entscheidern in der Stadt geschaffen und die Erhaltung der Biodiversität gefördert werden. Das Projekt sollte durch eine ökologische und sozialwissenschaftliche Forschung begleitet werden.

Kooperationspartner des Antragstellers Goethe Universität waren das Umweltamt der Stadt Frankfurt und die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung. Die Umsetzung des Projektes sollte von der Geschäftsstelle des Netzwerkes BioFrankfurt, in der die Universität Frankfurt Mitglied ist, realisiert werden.

Die Stiftung Flughafen hat dieses Projekt mit 153.620 € gefördert.