Projekt 174

Ballone, Luftschiffe, Flugmaschinen – Frühe Luftfahrt in Mainz vor 1914

Träger: Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V.

Die Ausstellung will die nahezu vergessene Periode der Mainzer Geschichte in Erinnerung rufen, in der Stadt, unter Einbezug der heute hessischen Vororte, Zentrum der frühen Luftfahrt in Deutschland war. Beginn war das lenkbare Luftschiff von Paul Haenlein 1865, Verlegung des „Vereins für Luftschifffahrt“ nach Mainz, 1909 Schaffung einer Abteilung für Flugtechnik in der „Ersten Deutschen Automobilfachschule Mainz“, in der namhafte Piloten der ersten Stunde ausgebildet wurden. Fokkers erstes Flugzeug, die „Spinne“, wurde hier gebaut. 1909 Gründung von Jacob Goedeckers „Flugmaschinenwerken“, mit Testflügen auf dem Großen Sand. Mainz als damals wichtiger Flugplatz war 1911 und 1912 Station bei den Oberrheinischen Zuverlässigkeitsflügen. Charlotte Möhring erwarb als zweite Frau in Deutschland den Pilotenschein.

 Das Projekt wird von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region mit 17.000 € bezuschusst.