Projekt 206

Wie war das früher? Ein pädagogisches Heimatprojekt

Träger: Heimat- und Geschichtsverein Babenhausen e.V.

Wie sah Babenhausen eigentlich aus, als meine (Ur-)Oma so alt war wie ich? Was haben Kinder in ihrer Freizeit gemacht? Wie sah damals der Schulalltag aus? Wo konnte man was einkaufen und womit hat man bezahlt? Was bedeutete und bedeutet für uns Heimat? – Antworten auf diese und weitere Fragen liefern Zeitzeug*innen, die schon lange in Babenhausen leben. Deren aufgezeichnete Erinnerungen werden in dem pädagogischen Projekt des Heimat- und Geschichtsvereins Babenhausen e. V. in die Lebenswelt von Grundschulkindern eingebunden. In Kooperation mit dem Büro für Erinnerungskultur (Babenhausen), dem Büro für Medienbildung (Darmstadt) und den Babenhäuser Grundschulen werden Workshops an den Grundschulen durchgeführt, die das Heute (den Erfahrungshorizont der Kinder) mit dem Gestern (den Erinnerungen von Babenhäuser*innen, auch der eigenen Großeltern und Eltern) in eine persönliche Beziehung bringen. Dabei werden auch die unterschiedlichen Migrationsgeschichten der Herkunftsfamilien in den Blick genommen. „Heimatkunde einmal anders“ – auch, weil neue (digitale) Medien integraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit sind.

Das Projekt wird von der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region mit 15.000 € bezuschusst.

Foto: Volksschule Sickenhofen, Schuljahr 1937/38 [Stadtarchiv Babenhausen]